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Hund vs. Katze: Wer ist teurer im Schadensfall?

Veröffentlicht: 26.06.2026Aktualisiert: 06.08.2026Methodik

Bringen Hunde oder Katzen im Schnitt mehr rassetypische Erkrankungen - und höhere Kosten - mit sich? Dieser Vergleich stellt die Durchschnittswerte gegenüber.

Kurz & knapp Hunde tragen im Schnitt etwas mehr und teurere rassetypische Erkrankungen (Gelenke, Magendrehung, Krebs) und liegen bei der Prämie höher. Katzen sind günstiger, haben aber eigene teure Baustellen (HCM, Nieren, Harnwege).
TierartRassenDurchschnitt RisikenDurchschnitt SpitzenkostenOP /MonatVollschutz /Monat
Hunde403.7ca. 10.768 €13-26 €28-55 €
Katzen222.8ca. 4.200 €8-18 €20-45 €

Durchschnitt über die erfassten Rassen; Prämien als typische Orientierungswerte (mittlere Größe). Ersetzt keine tierärztliche Beratung.

Methodik

Verglichen wurden alle Hunde- und alle Katzenrassen der Datenbank über das summierte Kostenrisiko ihrer rassetypischen Erkrankungen und über die Zahl der chronischen Diagnosen je Tierart. Grundlage ist die Rassen- und Krankheitsdatenbank von tiertarife.de: je Rasse die in der tierärztlichen Fachliteratur dokumentierten rassetypischen Erkrankungen, verknüpft mit der jeweils typischen Behandlungskostenspanne nach der Gebührenordnung für Tierärzte. Für die Rangfolge rechnen wir je Erkrankung mit dem Mittelwert der Spanne und summieren über alle rassetypischen Diagnosen.

Grenzen der Auswertung

Hunde und Katzen unterscheiden sich auch im Verhalten: Freigängerkatzen tragen ein Unfallrisiko, das in einer rein rassebezogenen Auswertung nicht auftaucht, und große Hunde verursachen bei gleicher Diagnose höhere Material- und Narkosekosten. Die Werte sind Kostenrisiko-Indizes, keine Rechnungsdurchschnitte und keine Aussage über die Eintrittswahrscheinlichkeit im Einzelfall. Regionale Preisunterschiede, der angesetzte Tarif, Notdienstzuschläge und die individuelle Genetik eines Tieres bleiben unberücksichtigt. Ein Tier einer teuren Rasse kann ein Leben lang gesund bleiben, ein Mischling teure Diagnosen sammeln.

Stand der Auswertung: 06.08.2026. Frei zitierbar mit Quellenangabe tiertarife.de. Ersetzt keine tierärztliche Diagnose und keine individuelle Versicherungsberatung.

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