Giftige Pflanzen für Katzen: die 12 gefährlichsten

Katzen knabbern gern an Grünzeug - doch manche Pflanze kann lebensgefährlich werden. Diese zwölf Gewächse gehören zu den häufigsten Vergiftungsursachen bei Wohnungs- und Freigängerkatzen.
Besonders gefährlich
- Echte Lilien (Lilium/Hemerocallis): schon geringste Mengen - auch Pollen oder Blütenwasser - können akutes Nierenversagen auslösen. Für Katzen eine der gefährlichsten Pflanzen überhaupt.
- Efeu: Magen-Darm-Reizung, Speicheln, Erbrechen.
- Weihnachtsstern & andere Wolfsmilchgewächse: reizender Milchsaft, Speicheln, Erbrechen.
- Dieffenbachie & Philodendron: Kalziumoxalat-Kristalle, brennende Schleimhäute, Schluckbeschwerden.
- Azalee/Rhododendron: Herz-Kreislauf-Störungen, Erbrechen, Schwäche.
- Oleander: hochgiftig, wirkt auf das Herz.
- Maiglöckchen: herzwirksame Glykoside.
- Tulpen- und Narzissenzwiebeln: vor allem die Zwiebel ist stark reizend und giftig.
- Alpenveilchen: Zwiebel giftig, Erbrechen, Herzprobleme.
- Yucca & Drachenbaum: Saponine, Erbrechen, Koordinationsstörungen.
- Amaryllis: Erbrechen, Speicheln, Zittern.
- Eibe: alle Teile außer dem roten Fruchtfleisch hochgiftig.
Symptome einer Vergiftung
Warnzeichen sind starkes Speicheln, wiederholtes Erbrechen, Durchfall, Zittern, Teilnahmslosigkeit, Krämpfe oder auffälliger Durst. Bei Lilienkontakt zählt jede Stunde.
Was im Ernstfall zu tun ist
Ruhe bewahren, die Katze von der Pflanze entfernen, Pflanzenreste sichern (für die Tierarztpraxis) und sofort tierärztlichen Rat einholen - nicht abwarten und kein Erbrechen auf eigene Faust auslösen. Der Giftnotruf und die nächste Tierklinik sollten griffbereit sein.
Redaktion: tiertarife.deRedaktionell recherchiert und tierärztlich gegengelesen; verantwortlich für den Inhalt ist die Amperspring GmbH. Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Kostenangaben orientieren sich an der übliche Schweizer Tierarzttarife und variieren je nach Klinik und Schweregrad. Siehe Methodik.